Schlagwort-Archive: Jürgen R. Weber

Advertisements

FRONTGARDEROBE bei der schreib:maschine!

FRONTGARDEROBE am Samstag den 17. und Sonntag den 18. September um 20 Uhr im Ballhaus Rixdorf!

Am Montag den 19. September wird eine Szene aus der Frontgarderobe im Rahmen der schreib:maschine gezeigt.

 

img_8341 img_8501 img_9158 160910_fg_pics_p1090967 160910_fg_pics_p1080711

FRONTGARDEROBE!!!! Im Ballhaus Rixdorf

20160820-_mg_0148-2

Nächste Aufführungen:

14., 15., 16., 17., 18.  September

23., 24., 25., September

jeweils 20 Uhr im Ballhaus Rixdorf

 

Tickets hier.

2016-08-22 12.08.19

Jörn – Felix Alt  CHOREOGRAPHIE

2016-08-20 14.22.08           2016-08-06 21.36.19

Nicole Rößler   –    ROSE                                Jürgen R. Weber  –   Regie

img_8820

Nikolai Orloff   –    Musikalische Leitung / Piano

img_7926

Agnes Hilpert   –    Rachel

img_9141

                                                Thomas Koch   –     Bass

 

2016-08-23 14.47.04    img_8899

Kathrin Niemann   –   Kostüme           Emanuel Hauptmann   –   Drums

Frontgarderobe: Eine Kritik in der Südwestpresse

Die vollständige Kritik von Felix Röttger ist hier zu lesen. Im Folgenden einige Ausschnitte:

(…) Das Publikum in den Kammerspielen am Mainfranken Theater Würzburg nahm Jürgen R. Webers „Frontgarderobe“ begeistert auf.

(…)

Dazwischen gibt es noch ein Intermezzo vor deutschen Soldaten mit zwei NS-Schlagern. Mit „Horatios Monolog“ von Hanns Eisler und dem versöhnlich-feierlichen Gesang „Shalom Alechém“ endet ein begeistert-nachdenklich aufgenommener Konzertabend mit einem Gesangs- und Komödianten-Duo erster Güte.

Noch ne Kritik!

Michaela Schneider hat in den FN eine Kritik geschrieben!

 Als Marlene Dietrich im Zweiten Weltkrieg vor amerikanischen Soldaten auftritt, kämpft sie auf ihre Art an vorderster Front. Sie schenkt Ablenkung, motiviert durch gute Laune, verhilft zu einem Stück Normalität im Kriegsgrauen. Dem Beispiel der Dietrich folgen weitere Sänger, Unterhaltungskünstler, Showgirls. Hier setzt Jürgen R. Weber mit seiner Revue „Frontgarderobe“ an. In Liedern, Tanz und Texten erzählt er von zwei jüdischen Sängerinnen und ihren mal bizarren, mal dramatischen Erlebnissen an der Front. Zu sehen war die Premiere jetzt vor begeistertem Publikum in den Kammerspielen des Mainfranken Theaters in Würzburg.

Der Hamburger Regisseur Jürgen R. Weber zeichnet für Inszenierung, Bühne, Videoeinspielungen und Kostüme verantwortlich, dabei kommt er mit wenig Requisite aus. Die beiden Sängerinnen tragen zuerst amerikanische Uniformen, später dann glitzernde Abendkleider. In O-Ton-Einspielungen sind Thomas Mann oder auch in drastischen Worten der US-General George S. Patton zu hören. Maschinengewehre feuern, Bombeneinschläge dröhnen und ziehen das Publikum im kleinen Kammerspiel-Saal mitten ins Kriegsgeschehen hinein.

 (…)

lpuojQVULDXoVPcmx1I6C1o0X_w6IQTV3jOKkBda8MY,z3IMmB2DFz78CWRwwv9aVeot51nq3A9n804KQ6StxuMFoto © 2015 Gabriela Knoch

Das Gesamtpaket der Frontgarderobe stimmt, das Publikum ist begeistert, denn: Die Geschichte berührt.

Die Sängerinnen Anja Gutgesell und Barbara Schöller malen mit bewegenden, spritzigen, makabren, aber auch propagandistischen Songs ein anschauliches Zeitbild. Und auch der musikalische Leiter und Pianist Jeremy Atkin sorgt für viele klangliche Genussmomente.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 23.03.2015